Notes und Java -
zwei Welten wachsen zusammen

Seit der Notes Version 4.6 wachsen die Welten Notes/Domino und Java zusammen. Auf diesen Seiten wollen wir Möglichkeiten für einen gemeinsamen Einsatz der beiden Technologien zeigen, und Raum für Diskussion und Vorschläge bieten. Inhaltlich beschränken wir uns nicht auf Java, sondern wollen in, hoffentlich regelmäßig erscheinenden Artikeln und Beiträgen, auch andere Gebiete der Entwicklung oder Administration von Lotus Notes/Domino behandeln.

jNotes Organizer – ein ganzes Jahr im Überblick

von: Judith Schindler

In Unternehmen gilt es im Laufe eines Jahres viele verschiedene zeitliche Daten im Blick zu behalten. Termine, Projekte und Urlaub müssen geplant, geändert, gelöscht oder verschoben werden.
Wer hat nicht schon erlebt, das wichtige Termine untergegangen sind oder sich überschnitten haben. Wir haben daher den jNotes Organizer entwicklet, der Zeitdaten im Jahresüberblick anzeigt. Diese Anzeigeform ist vom Lotus Organizer übernommen.
Weiterhin ermöglicht das Applet die bequeme und intitive Manipulation der Daten mittels Drag&Drop.

Der Artikel gibt Ihnen weitere Infomationen und die Möglichkeit den jNotes Organizer in einer Demoanwendung live kennenzulernen.

Automatisches Erzeugen semantischer Netze

von: Judith Schindler

Wir alle haben schon mit den riesigen Datenmengen, die Webdokumente und Notesdatenbanken zur Verfügung stellen, zu tun gehabt und haben dort die Informationen, die wir gerade benötigen entweder nicht gefunden oder nicht sinnvoll nutzen können.

Der Schlüssel zur Optimierung der Informationsqualität - und für ein wirksames Wissensmanagement – liegt in der sinnhaften Vernetzung der Informationen. Damit erkennt der Benutzer die Informationsbedeutung innerhalb einer konkreten Situationen leichter. Eine entsprechende Visualisierung verbessert diesen Erkennprozess und ermöglicht außerdem ein intuitiveres Navigieren in den Informationen.

Diese Anforderungen können durch semantische Netze, die auf semantische (d.h. inhaltliche) Assoziationen beziehungsweise Verknüpfungen zwischen Information basieren gelöst werden. Semantische Netze können mit Hilfe des ISO-standardisierten Konzepts der Topic Maps implementiert werden. Topic Maps nehmen eine Trennung zwischen Informationen, ihren Quellen und den Assoziationen zwischen ihnen vorgenommen. Informationen werden durch Begriffe, sog. Topics repräsentiert. Topic Maps bilden eine zusätzliche Schicht über dem Datenlevel, so das aus verschiedenen Datenquellen eine Topic Map gebildet werden kann.
Nachteilig wirkt sich in diesem Konzept jedoch die aufwändige manuelle Erstellung der Topic Maps aus. Die semantischen Verknüpfungen und Datenquellen müssen für jede Information einzeln festgelegt werden.

Vielen Unternehmen und Interessenten haben uns daraufhin angesprochen, woraufhin wir uns mit diesem Problem intensiv beschäftigt haben...

Zipp&Send auf Knopfdruck

von: Erik Hoert

Als Entwickler stehen wir früher oder später eventuell alle vor dem selben Problem. Wir haben die neue Version einer Applikation fertiggestellt, oder Fehler behoben, und wollen dem Kunden nun eine aktuelle Schablone zukommen lassen.

An sich kein Thema. Eine Kopie der Datenbank erstellen, "nur Gestaltung" auswählen, Dateiendung ändern in ".ntf", im Dateisystem nach der Datenbank suchen und packen, den Mailclient öffnen, eine neue Mail erstellen, die Schablone anhängen – das war’s auch schon. Nervt? Anfangs vielleicht nicht, aber auf Dauer kostet es eine Menge Zeit. Außerdem ist man doch Entwickler, und das muss doch für irgendwas gut sein!

Nach einiger Zeit und etwas Kopfzerbrechen entstand folgende Lösung: Ein SmartIcon ruft einen Agenten auf, der die gerade geöffnete Datenbank automatisch zu einer handlichen Datei verpackt, an eine neu erstellte Mail anhängt, und diese zum Verschicken öffnet.

Ganz so einfach ist es allerdings nicht, man benötigt schon einige Kenntnisse in LotusScript, Java (denn LotusScript bietet keine Funktion zum packen) und Formelsprache. Oder man befolgt Schritt für Schritt die Anleitung in diesem Artikel und lädt sich unsere Beispieldatenbank herunter...

Der jNotes AgentStarter

von: jNotes Team

Das Starten von Agenten auf einem Server oder einer lokalen Datenbank, stellt an sich kein Problem dar. Dem Entwickler stehen in Lotus Notes genügend Mittel zur Verfügung, um fast jedes Problem zu lösen. Agenten werden mit Hilfe von Formelsprache, LotusScript oder Java gestartet, oder laufen automatisiert, zu festgelegten Zeiten, beziehungsweise bei bestimmten Ereignissen. Was nun wenn ein anderes Programm den Notesagenten aufrufen soll? Und das vielleicht noch mit verschiedenen Parametern und der Fähigkeit Rückgabewerte auszuwerten? Unter Umständen ist hierbei nicht mal sicher gestellt das zum Zeitpunkt der Anfrage überhaupt der Server verfügbar ist. An dieser Stelle kommt unser AgentStarter, ein neues Tool welches sich auf diesen Seiten neben Planer, Chart & Co. einreiht, ins Spiel. Im folgenden soll ausführlich beschrieben werden wie der AgentStarter funktioniert und wozu man ihn benutzen kann.

Öfter mal was Neues.

von: Erik Hoert

JimBean.gifNach längerer Kreativpause melden wir uns heute mit einem "Re-Launch" der jNotes Webseiten bei unseren Lesern zurück. Wir haben uns beim Design der Seiten auf minimale Änderungen beschränkt. Erstes Ziel war es die Navigation und damit das Auffinden von Inhalten zu vereinfachen. Es gibt daher jetzt bis auf wenige Ausnahmen nur noch eine Navigation auf der rechten Seite, über die jederzeit alle Bestandteile von jNotes erreicht werden können.

Auf dieser Startseite findet Ihr in Zukunft die neuesten Artikel und Beiträge vom jNotes Team oder externen Autoren. Eine Sammlung aller Veröffentlichungen gibt es unter "Artikel", und geordnet nach Kategorien am unteren Ende der Navigation. Solltet Ihr selbst Interesse verspüren mal einen Beitrag hier zu veröffentlichen, dann benutzt unser neues Kontaktformular um euch mit uns in Verbindung zu setzen.

Darüber hinaus haben wir das Forum einem Facelifting unterzogen. Ab jetzt habt Ihr die Möglichkeit in den Kategorien "Administration" und "Entwicklung" Beiträge zu erstellen und nach Wissenswertem zu stöbern. Die diesjährigen Forumseinträge haben wir in die neuen Kategorien geschoben. Ältere Beiträge finden sich in einem Archiv wieder. Unser neues Forum basiert übrigens auf einer Schablone von openNtf.org.

Man lernt nie aus! - Den "Education" – Teil mit Information zu Schulungen und Workshops, findet Ihr nun unter "Schulungen". Schaut doch mal rein, vielleicht ist für den einen oder anderen noch was Interessantes dabei.

Nach und nach wird es hier sicher noch die eine oder andere Veränderung geben. Teilt uns doch eure Wünsche und Vorschläge mit, wir freuen uns über euer Feedback zu den neuen Seiten. Schreibt uns was Euch gefällt und was nicht, oder diskutiert im Forum drauf los.

Den ersten Beitrag gibt es quasi gleich mit auf den Weg. Seit einigen Tagen ist eine neue Version vom Mozilla Firebird verfügbar. Mit Version 0.8 hört der schlanke und komfortable Browser jetzt auf den Namen "Firefox", und steht hier zum Download bereit.

Get Firefox

Nicht nur das eine Menge Seiten, inklusive dieser hier, um Längen besser aussehen, Firefox 8.0 bietet Entwicklern eine Vielzahl nützlicher Werkzeuge. Probiert es einfach mal aus.

In diesem Sinne wünschen wir Euch viel Spaß mit den neuen Seiten, und hoffen Ihr findet Gefallen an ihnen.

Das jNotes Team.

RT to PDF-Tool

von: jNotes - Team

Vor längerer Zeit stellten wir auf diesen Seiten das PDF Framework vor, mit dem sich aus einer statischen Vorlage ein PDF erzeugen lässt. Was sich mit diesem Framework aber nicht realisieren lässt, ist das Umwandeln eines Richtextfeldes in ein PDF.Oft werden in Notes aber viele Daten in Richtextfeldern abgelegt, um sie Anderen zur Verfügung zu stellen. Man kann diese Daten zwar über das Internet präsentieren (HTML), aber dabei verlieren sie einen Großteil ihrer Formatierungen. Aus diesem Grund haben wir ein neues PDF Tool entwickelt.

Domino goes PHP

von: jNotes - Team

Dieser Artikel soll eine Möglichkeit für die Integration der Scriptsprache PHP in Lotus Domino aufzeigen, um die Vorteile von PHP für den Applicationserver Lotus Domino zugänglich zu machen. Genaugenommen soll eine Schnittstelle zwischen Domino und PHP gefunden werden. Somit können sowohl Datenbankanfragen im NSF-Format als auch PHP-Seiten von einem Server bearbeitet werden. Die Besonderheit liegt in der Verbindung dreier Technologien – Servlets, Lotus Domino und PHP. Lotus Domino bildet als altbewährter Applikations-Server eine solide Grundlage für den Einsatz einer zukunftssicheren Technologie wie die der Servlets. PHP als eine relativ junge Scriptsprache bringt viele Möglichkeiten mit sich, da sie sich selbst noch in der Entwicklung befindet.

Erfahrungen mit den Domino View Applets

von: jNotes - Team

Unser erster Tip in Bezug auf die Domino View Applets, wie auch in Bezug auf alle anderen Standard-Applets die der Domino bereit hält, ist simpel: BENUTZT SIE NICHT! Es gibt weit bessere Methoden im Web eine vernünftige Darstellung von Ansichten, Gliederungen oder Aktionsleisten zu bewirken. Der einzige gravierenden Nachteil ist die zusätzliche Zeit die man dafür benötigt.
Sollte man sich dennoch für die Ansichts-Applets entschieden haben, stösst man früher oder später auf größere und kleinere Probleme. Die in diesem Artikel geschilderten Probleme und Ihre Lösungen beziehen sich auf einen Notes6 Server auf Linux.

Der Dialog Selbstbaukasten for Web

von: jNotes - Team

Ein typisches Problem bei der Erstellung komplexer browserbasierter Domino Anwendungen ist die Implementierung eines Adressauswahldialoges. Deshlab wollen wir den jNotes Lesern an dieser Stelle einen Adressdialog zur Verfügung stellen, der ähnlich wie im Notesclient zur die komfortable Auswahl von Namen oder ermöglicht und auch für eine größere Zahl von Adressbucheinträgen (1000+) performant ist.

Umgehen des 64K-Problems

von: jNotes - Team

Realisiert man Auswahldialoge im Web per Notesfeld, bekommt man schnell ein Problem mit großen Datenmengen: die Formel kann nicht mehr als 64K bytes Daten liefern. Der in diesem Artikel beschriebene Workaround soll wenigstens im Web Abhilfe schaffen.